November 13, 2025
Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) ist eine Kampfkunst, ein Kampfsport und ein Selbstverteidigungssystem, das sich auf das Ringen und den Bodenkampf konzentriert. Es fördert das Konzept, dass eine kleinere, schwächere Person sich erfolgreich gegen einen größeren und stärkeren Angreifer verteidigen kann, indem sie die richtige Technik, Hebelwirkung und insbesondere den Kampf auf den Boden verlagert.
Die Wurzeln des BJJ lassen sich bis zum Kodokan Judo im frühen 20. Jahrhundert zurückverfolgen. Mitsuyo Maeda, ein japanischer Judoka, wanderte nach Brasilien aus, wo er die Kunst Carlos Gracie lehrte, der sie dann an seine Brüder weitergab, insbesondere an Hélio Gracie. Die Gracie-Familie passte die Techniken an und verfeinerte sie, wobei der Bodenkampf (Ne-Waza) gegenüber den Würfen, die im Judo vorherrschten, betont wurde. Diese Entwicklung schuf eine eigenständige Kampfkunst.
Die Kernphilosophie des BJJ ist Effizienz. Es wird oft als "menschliches Schach" beschrieben, da es strategisches Denken, Problemlösung und Weitblick erfordert. Das Hauptziel ist es, einen Gegner durch Positionsdominanz zu kontrollieren und ihn dann zur Aufgabe zu zwingen, typischerweise durch Gelenkhebel oder Würgegriffe.
BJJ verwendet ein Rangsystem, das durch farbige Gürtel symbolisiert wird und das technische Wissen und die praktischen Fähigkeiten eines Praktizierenden kennzeichnet. Der Erwachsenenfortschritt ist:
Die Beförderung basiert auf Leistung, Trainingszeit und technischem Verständnis, was es zu einer hoch angesehenen und hart erarbeiteten Hierarchie macht. Die Kultur in BJJ-Akademien betont typischerweise Respekt, Demut und kontinuierliches Lernen.
Heute hat Brazilian Jiu-Jitsu aus zwei Hauptgründen eine massive globale Präsenz:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Brazilian Jiu-Jitsu mehr als nur ein Kampfstil ist; es ist eine dynamische und intelligente Kunst, die sowohl den Körper als auch den Geist herausfordert und Menschen jeden Alters und Hintergrunds einen Weg zur persönlichen Weiterentwicklung bietet.